Nordkap Anekdoten

Följ mig / aus 1 mach 4

Dänemark? Wieso Dänemark?  

Nun ja, in Vesterlyng findet vom 28. – 30.08.2015 ein Gypsy Konzert statt, warum also nicht zwei Wochen Ferien rund um eben dieses Konzert planen?

Vorneweg, die Vermutung, dass wir eher der Kategorie „fahrende Reisende“  angehören, hat sich bei dieser Trip definitiv bestätigt.

Wie auch immer, gelungener Ferieneinstieg am Land Rover Treffen Ende August 2015 in Gündisau. Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten und bereits am Folgetag, dem 23.08. 2015, geht es auf die Reise.  

In Dänemark eingetroffen, sogleich in Römö „Strandfahren“, war ja klar.

Unterwegs in Jütland, Midtiylland, Syddanmark, auf den Inseln Fünen (Fyns Hoved), wie auch auf Langeland (Lohals).

Vor unserem Date in Vesterlyng noch Kopenhagen und dem Freistaat Christiania einen Besuch abstatten. Nach vermummten Hasch- und ich weiss nicht was alles-Verkäufern zur Marmorkirche, New Haven, etc. Sightseeing eben. (Nein, wir haben keine „Souvenirs“ gekauft!)

 

Wir schreiben den 27. August und schlagen unsere Zelte für 3 Tage beim Campingplatz Vesterlyng auf. 

Gypsy Days Vesterlyng Camping wird fast jedes Jahr organisiert, angekündigt für 2015:  „Le Parisien“.

(Don Vink / lead guitar , Pascale Theune / rythm guitar , Govert Veltkamp / double bass) Super gut gelungen, klein & fein,  inklusiven Jam Sessions, unteranderem mit Julia (Violinistin aus den Niederlanden).

 

Am 30. August brechen wir unsere Zelte in Vesterlyng ab und fahren erneut Richtung Kopenhagen, gedacht war ein Bisschen schwedische Luft zu schnuppern.

Also über die Brücke Öresund in die schwedische Provinz Schonen nach Malmö, und jetzt? Wohin des Wegs? War nicht eigentlich Dänemark geplant? Äh, böh?

 

Wir sind noch mitten in der Entscheidungsfindung, da passieren wir bereits Göteborg in der Provinz Västergötland. Äh böh? Zum 2ten.

Moment, da war doch mal was zu Andis Jugendzeiten mit Narvik. Und da wir eh schon auf der E6 sind, die Abfahrt nach Stockholm hinter uns liegt, fällt der Entscheid nach Narvik zu fahren in Sekundenschnelle. Kurz die Karte konsultiert, OK, ca. 500 KM, machbar.        Ähä! Klar doch! 500 KM!!

Ich glaube nicht, denn das Schild, welches wir gerade passiert haben, hatte eine ganz andere Zahl stehen.

! 999 KM bis Narvik !

Andi meint locker, ach was, die Zahl bestimmend Etwas anderes. Klar!

! 998 KM bis Narvik !

Gut, gut, ruhig Blut, wir haben Zeit! Auf nach Narvik!

Vorbei an Oslo und Trondheim, um 80 km nördlich der Stadt Mo I Rana im Saltfjellet Gebirge, die imaginäre Linie des Polarkreises Norwegens zu überqueren. (Das Polarsirkelcenter, gleich an der E6 gelegen, kann bei Interesse gerne besucht werden)

Ankunft in Narvik, oh je, Industrie das Moto, veranlasst uns gleich weiterzufahren, neues Ziel Tromsö.

Nach 2 Tagen und über 2500 km, begrüsst uns Tromsö abends mit Regen.

Morgens bei Regen entscheiden wir,  ade ultramodere Hafenstadt, wir fahren  weiter.

Nun ja, weiter, eher zurück auf der E8 nach Nordkjosbotn und wieder auf die E6 Richtung Norden.  

Aber wie weit nach Norden, denn uns verbleiben nur noch 6 Tage.

Und so wird bei Skibotn die Entscheidung gefällt, Wechsel auf die E8 und Finnland wird als neues Ziel erfasst.

Bei Kilpisjärvi Grenzübertritt, kreuz und quer, vorbei an Kolari, über Lohiniva und Meltaus nach Rovaniemi.

Am Folgetag eine weitere Spaghetti-Tour, Abfahrt 10.00 Uhr Richtung Tornio, Lulea, Arvidsjaur nach Lycksele, Asele, Dorotea, Strömsund, Östersund, Storsjö nach Ljungdalen. Ankunft um 00.00 Uhr!

 

TicTac, die Zeit läuft noch 3 Tage, also von Ljungdalen nach Särna, Malung, Torsby, Arvika, Bengtsfors Camping Vammervikens.

Vorletzte Etappe von Bengtsfors nach Göteborg und Helsinborg, die Fähre nehmend nach Kopenhagen, ade Schweden, ahoi Dänemark und .....wo alles begann soll es enden, Strandfahren in Römö.

Letzte Etappe, nach Hause, schon!!!!?

 

Rückblick:

 

·         8292 km und äs hät gfäggt

·         Aus 1 mach 4, alle vier bereisten Länder sich intensiv präsentierend, sei es farblich, landschaftlich, kulturell, klimatisch, allesamt eine Wucht.

·         Wer Off Road, Fahrspass & Einsamkeit sucht, wird fündig

·         bei einer Fahrt nach Bodense, unbedingt bei Erik Menveds Kro etwas essen, ältester Gasthof Dänemarks

·         apropos essen, wir waren über 6 Kilometer zu Fuss unterwegs, um einheimische Produkte zu erwerben, Ziel; Andis Spezial-Eintopf zu kochen, beziehungsweise zu essen. (es hat sich wahrlich gelohnt)

·         Essen zum II., ein Hoch auf Shell, 24 Stunden geöffnet und es gibt immer etwas Warmes.

·         Essen zum III., Mt. Everest Überlebungsnahrung, hergestellt in Tromsö, gekauft kurz nach dem Polarsirkelcenter, ist nur mit Wasser IM BEUTEL zu geniessen, gell Andi & Gaby

·         0x Bär, 3x Elch, Heerscharen an Renntieren

·         Camping Ounaskoski in Rovaniemi, direkt am Fluss, die sanitären Anlagen sind geheizt. Wer also friert, ist dort drin bestens aufgehoben.

·         Camping Ljungdalen (inklusive Irrfahrt durch das Naturcamp, da man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht und über eine Brücke, die in der Mitte aufhört oder doch nicht, Gaby?

·         Danke den Herren vom Strassenbau für den 100 Meter-Följ mig-Begleitservice!

·         Camping Vammervikens direkt am idyllischen See Västra Silen gelegen

·         Der Wettergott war uns hold, selten Regen, Gummistiefel nicht von Nöten

 

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